Das Porträt über die individuelle Mobilität in der Schweiz.
  • Mobilität der Zukunft

Erstes Auto: das solltest du beachten

Ob Neuwagen, Occasion oder Carsharing – Tipps und Tricks auf dem Weg zum ersten Auto.

Jedes Jahr absolvieren zigtausende Personen die Fahrprüfung in der Schweiz. 2019 sicherten sich rund 88’000 Personen den Fahrausweis. Nach bestandener Prüfung stellt sich die Frage nach dem idealen ersten Auto: Gleich ein neues Auto, lieber eine Occasion oder erstmal ein Auto leihen? Nachfolgend ein paar Tipps und Tricks auf dem Weg zum ersten Auto.

Der Wunsch nach Unabhängigkeit, um hinzufahren, wo man will, ist ein viel gehörter Grund für die Fahrprüfung. Doch was geschieht nach bestandener Prüfung? Gerade junge Fahrerinnen und Fahrer verfügen oftmals nicht über genügend Geld, um sich ihr Traumauto zu leisten. Daher sprechen vielfach finanzielle Gründe gegen ein erstes eigenes Auto. Das muss aber nicht so sein. Wichtig ist, dass man sich genau überlegt, für was man das Auto benötigt. Welche Strecken möchte man zurückzulegen und wie viel Platz braucht es?

Checkliste mit Anforderungen

Am besten erstellt man sich eine Liste mit den wichtigsten Anforderungen, die das Auto erfüllen muss. Dazu gehören Kriterien wie: Sicherheitsausstattung, Platzangebot, Übersichtlichkeit und Wendigkeit. Zu überlegen ist auch, welcher Antrieb in Frage kommt. Neben klassischen Antriebsarten wie Benzin oder Diesel gibt es heute auch alternative Antriebe wie Gas, Elektro oder verschiedene Hybridmodelle. Wenn ein oder mehrere passende Fahrzeuge alle Kriterien erfüllen, sollte man sich bezüglich der Anschaffungs- und Unterhaltskosten informieren. Danach lohnt sich es sich, die Fahrzeuge auf Herz und Nieren bei Probefahrten zu testen. Nur so bekommt man ein Gefühl für das Fahrverhalten des Autos.

Autokauf: Occasion oder Neuwagen?

Nicht immer liegt ein Neuwagen im Budget, in solchen Fällen können Occasionsautos eine Alternative sein. Doch nicht nur der Kaufpreis ist ausschlaggebend beim Entscheid für einen Gebrauchtwagen. Berücksichtigt werden sollten auch laufende Kosten wie Versicherungen, Steuern oder der erhöhte Reparaturaufwand. Daher lohnt es sich, beim Autokauf immer einen Blick auf die bereits gefahrenen Kilometer zuwerfen. Mehr dazu, was du beim Kauf von Gebrauchtwagen beachten solltest.

Carsharing als günstige Alternative?

Natürlich muss es nicht immer das eigene Auto sein, vielfach lohnt es sich auch, das Auto mit jemandem zu teilen. Junge Erwachsene nutzen oftmals das Auto ihrer Eltern und fahren so relativ günstig. Gewisse Eltern verlangen einen finanziellen Beitrag für den Treibstoff, damit den Junglenkern bewusst wird, dass Autofahren nicht kostenlos ist. Alternativ kann auch ein Auto für eine kurze Zeit gemietet werden.

Diese Kosten können anfallen

Die Autobahnvignette in der Schweiz ist vermutlich noch der kleinste finanzielle Posten. Zum eigentlichen Kaufpreis kommen noch weitere Kosten auf den Autobesitzer zu. Für ein immatrikuliertes Fahrzeug müssen jährlich Motorfahrzeugsteuern gezahlt werden. Hinzu kommen Kosten für Versicherungen, wie die obligatorische Haftpflichtversicherung oder Teilkasko- bzw. Vollkasko-Versicherung. Weiter muss für Reparatur und Instandhaltung, am besten von Anfang an, ein gewisser Betrag in die Jahresausgaben einkalkuliert werden. Beim Benziner und Diesel müssen auch die jährlichen Treibstoffkosten mit eingerechnet werden. Beim Elektroauto sind die Kosten für die Ladung bedeutend günstiger. Zum Schluss kommen noch weitere Ausgaben wie etwa Parkgebühren hinzu.

Sich über ein paar Dinge Gedanken zu machen, bevor man sich für ein eigenes Auto entscheidet, ist wichtig. Oftmals bieten auch Garagen gute Angebote mit Vorführwagen, die noch relativ wenige Kilometer auf dem Tacho haben. Sich gut zu informieren und umzuschauen, lohnt sich!

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