Das Porträt über die individuelle Mobilität in der Schweiz.

Der Zukunftsflüsterer

Autogramm von Robin

«Ich bin fasziniert davon, Neues zu entdecken, das die Welt verändern kann.»

Robin war bereits in seiner Kindheit ein neugieriger Mensch und bekam von seinem Vater die Freude an besonderen elektrisch angetriebenen Fahrzeugen in frühen Jahren mit. Seit seinem Soziologiestudium faszinieren ihn gesellschaftliche Veränderungen – gerade Autos bewegen aus Robins Sicht die Menschen ungemein. Privat wie auch beruflich widmet sich der Zürcher mit viel Passion der E-Mobility-Bewegung und ist überzeugt von deren Potenzial. Robin pendelt zwischen seinen beiden Wohnsitzen in Zürich und Berlin, ist eigentlich immer viel unterwegs – auf langen Strecken darf es gerne der Zug sein. Ansonsten fühlt er sich mit seinem E-Auto freier und unabhängiger.

«Das Elektroauto ist das einzige Cleantech-Produkt mit Passion»

Nach Abschluss des Studiums verschlug es Robin in die Automobilindustrie, nicht etwa, weil er sich in erster Linie für Technik interessierte, sondern weil er fasziniert war vom gesellschaftlichen Stellenwert des Autos. Robin stellte bereits damals fest, dass jeder eine Meinung zum Auto hat, selbst Menschen, die sich nicht für Technik interessieren oder selber kein Auto fahren. Autos bewegen die Leute auf einer emotionalen Ebene. Gleichzeitig weckten die Megatrends Elektrifizierung und Automatisierung Robins Interesse und er war neugierig zu erfahren, wie diese Entwicklungen die Automobilbranche und im weiteren Sinne die Energiewende in Zukunft weitertreiben würden.

Robin ist Mitgründer des Technologie-Unternehmens Leiser Electric und arbeitet bereits am nächsten Projekt, einem Kompetenzzentrum für E-Mobilität namens Electric Now. Den innovativen Unternehmer inspirieren jene Momente besonders, in denen er Menschen für ein Elektrofahrzeug begeistern kann. Der 35-jährige ist überzeugt von den Möglichkeiten des Elektroautos und dass dieses unsere Gesellschaft zum notwendigen Umdenken bringen kann.

Allererstes Fahrerlebnis

Mit bereits vorbestelltem Lernfahrausweis stieg Robin mit seinem Papa kurz vor Mitternacht vor seinem 18. Geburtstag ins Auto. Sodass er pünktlich zum Beginn seiner Volljährigkeit seine erste Fahrt erleben konnte. Diese Freude am Fahren hat er noch heute, auch wenn er das Auto mittlerweile mehr als Ort der Ruhe nutzt. So telefoniert er gerne im Auto, hört Musik oder nutzt die Fahrt einfach, um abzuschalten und so eine gewisse Distanz von der restlichen Welt zu haben.

«Das Schöne am elektrisch fahren ist die Kombination aus Ruhe und Kraft – ohne Vibrationen oder Geräusche»

Robin hat keine eigene Ladestation und lädt sein Elektrofahrzeug meistens an öffentlichen Ladestationen. Während der Ladung trinkt er meist in der Nähe einen Kaffee oder erledigt Dinge in der Umgebung. Daran muss man sich zuerst gewöhnen, aber auch das ist nur ein Umdenken.

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