Das Porträt über die individuelle Mobilität in der Schweiz.

Retterin in der Not

Autogramm von Nadja

«Das Auto rettet mir den Tag, wenn ich einem Tier durch meinen Besuch helfen kann.»

Bereits seit Kindesbeinen wollte Nadja Tierärztin werden. Ihr grosses Herz für Vierbeiner begleitet sie nicht nur beruflich, sondern auch privat. Die 39-jährige Mutter eines Sohnes ist ein absoluter Pferdefan. So gehören zu ihrem Zuhause neben der Tierarztpraxis auch ein Pferd, zwei Ponys und eine Hündin – zur grossen Freude ihres Sohnes. Flexibilität und Mobilität sind für sie als Tierärztin ausschlaggebend, daher wäre ihr Beruf ohne Auto kaum ausübbar. Zwar finden Katzen oder Hunde mehr oder weniger willig den Weg in die Praxis in Tann, doch bei Pferden und manchen Kleintieren sind Hausbesuche notwendig. Auch um mit ihrem Pferd an Trainings und Turnieren teilzunehmen, ist der Transport mit dem Autoanhänger für Nadja der einzige Weg, um von A nach B zu gelangen. Multi-Mobilität ist ihr trotzdem wichtig. Denn manchmal geniesst die Tierärztin auch einfach eine gemütliche Zugfahrt, um bewusst Zeit mit ihrem Sohn zu verbringen, einen ruhigen Moment zum Arbeiten zu haben oder um Schlaf nachzuholen.

«Für mich ist das Auto mehr Mittel zum Zweck, doch ohne Auto könnte ich meinen Beruf nicht ausüben.»

Als kleines Mädchen hatte Nadja Meerschweinchen und war als stolze Halterin auch bei einem Tierarztbesuch dabei. Der für sie zu einem prägenden Erlebnis wurde, da sowohl mit dem Tier als auch mit ihr als Besitzerin nicht gerade einfühlsam umgegangen wurde. Nach der unliebsamen Untersuchung ihrer Meerschweinchen schwor sich Nadja, sie würde eine bessere Tierärztin werden und liess sich von diesem Weg nicht mehr abbringen. Ein Kindheitstraum, der seit 2008 mit eigener Tierarztpraxis in Erfüllung gegangen ist. Tieren in Not zu helfen, ist Nadjas oberstes Gebot. Dazu benötigt sie auch beinahe täglich ihr Auto, da sich gewisse Patienten an entfernten Orten befinden. Gerade wenn es sich um Notfälle handelt, wie beispielsweise eine Kolik bei einem Pferd, muss die Tierärztin rasch reagieren, ins Auto springen und losfahren können.

«Das Auto bringt mich und meine Pferde zu den schönsten Trainings.»

Seit ihrer Kindheit reitet Nadja regelmässig und seit 2007 besitzt sie ihr eigenes Pferd. Auch wenn es nun manchmal etwas an Zeit fehlt, geniesst sie die Trainings als Ausgleich zu ihrem Beruf sehr. Reiten ist ein Hobby, dass es in sich hat und aufwändig ist. Seit fünf Jahren nimmt die Tierärztin und auch ihr Sohn an verschiedenen Turnieren teil und reist dazu mit ihren Tieren an verschiedene Veranstaltungen in der Schweiz. Um die rund zwei Tonnen mit dem Anhänger sicher ans Ziel zu bringen, benötigt Nadja zwingend ihr Auto.

Unkompliziert unterwegs

Die Fahrprüfung machte die gelernte Tierärztin kurz vor ihrem 19. Geburtstag. Damals kamen ihre Eltern für die Kosten auf, denn ihnen war wichtig, dass ihre Tochter den Führerschein hat, um später unabhängiger zu sein. Und sie haben wohl recht behalten: Das Auto ermöglicht Nadja, sowohl für ihren Beruf als auch für ihr Hobby, unkompliziert überall hinzugelangen. Selbst Einsätze für Fledermäuse, die sie an entlegenen Orten abholt, pflegt und wieder in die Wildnis entlässt, sind dank dem Auto überall möglich. Dennoch bevorzugt Nadja beispielsweise für Ausflüge nach Zürich ganz klar den öffentlichen Verkehr. Ihr ist es wichtig, je nach Bedürfnis das passende Verkehrsmittel wählen zu können. Das Auto ist für sie in vielen Situationen das einfachste und zweckmässigste Fortbewegungsmittel.

Teilen:

Wir empfehlen:

Diese Website verwendet Cookies, um Sie beim individuellen Navigieren zu unterstützen. Durch die Benutzung dieser Website erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies im Einklang mit der Erläuterung in unserer Datenschutzerklärung verwenden. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung, um mehr darüber zu erfahren, wie wir Cookies verwenden und wie Sie Cookies verwalten können.

Akzeptieren

Bitte benutzen Sie einen moderneren Browser