Das Porträt über die individuelle Mobilität in der Schweiz.
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8 geniale Roadtrips für Mädels,

Ganz weit oben auf unserer Bucket-List steht diesen Sommer ein Roadtrip mit unseren besten Freundinnen. Sonnenbrille aufsetzen, Spotify-Playlist anwerfen und los geht’s. Egal ob ihr lieber am See chillt, die Natur entdeckt oder den Adrenalinkick sucht, für euch haben wir die passenden Trips zusammengestellt – bis hin zum fünftägigen Mega-Roadtrip.

1. Eine Tour durch die most instagrammable Region der Schweiz: Graubünden

Der Instagram-tauglichste Roadtrip beginnt mit einer Fahrt über den Albulapass. Hier gibt’s kurvige Strassen, super Aussichten und einen Foto-Stopp am Lai da Palpuogna, einem der schönsten Bergseen der Schweiz. Am nächsten Stopp auf der Albula warten leckeren Käse- und Fleischplättli – das habt Ihr euch schliesslich verdient! Der zweite Stopp auf der Tour ist etwas Schweizer Geschichte: das Schellen-Ursli-Dorf Guarda. Die denkmalgeschützten Häuser und alten Holzbrunnen sprühen nur so vor Charme und sind die perfekten Bündner Fotosujets. Eine halbe Stunde später wartet das nächste Highlight: Das Schloss Tarasp thront majestätisch auf einem Felsen hoch in der Landschaft. Ein Katzensprung davon entfernt liegt der Lai Nair, wo sich ein fantastischer und super-instagrammable Sonnenuntergang erleben lässt. Für die Übernachtung bieten sich in Scuol viele Möglichkeiten – von Designhotels bis zu historischen Bündner Herbergen findet Ihr genau das, was eure Herzen höherschlagen lässt. Am nächsten Tag lädt das Mineralbad Bogn Engiadina zum Wellnessen ein, bevor die Rückfahrt in Angriff genommen wird – am besten über den Flüelapass, um die Bündner Berglandschaft noch einmal aus einer anderen Perspektive zu geniessen und die letzten Fotos zu schiessen.

Die Spotify-Liste für gute Laune unterwegs:

Die Route: Albulapass – Lai da Palpuogna – Albula-Hospiz – Guarda – Tarasp – Lai Nair – Scuol – Flüelapass

2. Schwelgt im Luxus auf einer Reise ins Tessin

Gönnt euch was! Und zwar einen Luxustrip ins Tessin. Die Dolce-Vita-Tour beginnt mit einem Stopp in Biasca und einer Abkühlung unter den Wasserfällen in Santa Petronilla auf dem Weg nach Locarno. In Locarno selbst lässt es sich an der Seepromenade flanieren, in den vielen Boutiquen shoppen und auf der Piazza Grande ein Gelato essen oder einen Aperitivo geniessen. Che bello! Auch ein Ausflug zur Kirche «Madonna del Sasso» lohnt sich, um den Blick über die Stadt und den Lago Maggiore schweifen zu lassen. Der absolute Luxus erwartet euch aber im Boutique-Hotel Villa Orselina, das hoch über Locarno thront und eine Wahnsinnsaussicht über den Lago Maggiore bietet. Am besten lässt sich diese vom Pool aus geniessen. Zum Abendessen lohnt sich ein Besuch im Grotto America, einem der bekanntesten, aber nach wie vor besten Grotti im ganzen Kanton. Am zweiten Tag könnt Ihr eure Seelen baumeln lassen – mit Wellness im Hotel, einem Schwumm im Pool und einer kurzen Wanderung auf der Rückfahrt: Eine halbe Stunde ausserhalb von Locarno liegt Vairano, von wo aus in einer kurzen 40-minütigen Wanderung der „Sentiero dello Yoga“ zu erreichen ist – ein einzigartiger Spaziergang, der Mensch und Natur verbindet. Der perfekte Weg, um noch einmal Kraft zu tanken, bevor es zurück nach Hause geht.

Tessin-Mitbringsel für Ticino-Feeling beim nächsten Mädelsabend zuhause: Nocino, Kastanien- und Lindenhonig, Polentagriess, Salami, Tessiner Käse (besonders Zincarlin) und ein paar Flaschen Gazosa

Die Route: Biasca – Locarno – Vairano

3. Ab auf den Ponyhof! Im Jura warten Natur und Pferdespass

Auf diesem Trip gehen Mädchenträume in Erfüllung: Die Route führt via Neuchâtel (Bummel durch die Altstadt und auf den Aussichtssteg Utopie) und einem Panorama-Stopp auf dem Neuenburger Hausberg Chaumont nach Saignelegier. Dort warten auf dem Camping Saignelegier Jurten mit einem Holzofen auf Übernachtungsgäste, die etwas Natur erleben möchten – also auf euch? Zum Abendessen wird an der Feuerstelle grilliert und dann heisst’s ab in die Heia, denn am nächsten Tag geht’s auf den Ponyhof. Rund um Saignelegier bieten Pferdehöfe Ausritte mit den berühmten jurassischen Freibergerpferden an, bei denen sich ganz „Bibi und Tina“-like die Umgebung erkunden lässt. Auf der Rückfahrt lohnt sich ein Halt in Biel und eine Abkühlung in den Badebuchten der St. Petersinsel.

Filmtipp zur Vorbereitung: „Der Pferdeflüsterer“ natürlich

Die Route: Neuchâtel – Chaumont – Saignelegier – Biel

4. Santé! Wein und Wandern auf einer Rundreise durchs Wallis

Der Trip durch den Kanton Wallis startet im Mittelalterdorf Saillon, eines der offiziell schönsten Dörfer im Wallis. Dort lässt sich entspannt etwas Mut tanken für das, was danach kommt: Die Fahrt auf den schmalen Bergstrassen zum Lac de Derborence benötigt starke Nerven, lohnt sich aber nur schon wegen der Aussicht auf Rebberge und ins Tal. Und natürlich auch wegen des Ziels: Der Lac de Derborence glitzert im Sommer wunderschön blau und im Restaurant mit Seesicht werden leckere Walliser Spezialitäten serviert. Das habt Ihr euch verdient! Nach einer Stärkung geht’s weiter nach Visperterminen, wo die höchstgelegenen Reben Europas stehen. Eine Weindegustation ist hier also Pflicht. Am besten lost Ihr den „Designated Driver“ für die Rückfahrt schon vor der Verköstigung aus. Übernachtet wird in einem der vielen Chalets in Visperterminen und den Kater am nächsten Tag lauft Ihr am besten gleich auf einer leichten Rundwanderung entlang der Suone Beitra ab, bevor Ihr euch auf die Rückfahrt macht.

Die Spotfiy-Liste für den perfekten Start ins perfekte Wochenende:

Die Route: Saillon – Lac de Derborence – Visperterminen

5. Vierwaldstädtersee entdecken: Wasserspass und Inselfeeling

Feriengefühl im eigenen Land gibt es beim ersten Stopp in Luzern. Nach ein paar Snapshots auf der Kappellbrücke und einem Kaffee in der Altstadt geht’s weiter nach Buochs, wo sich der Vierwaldstättersee auf einer Kanutour erkunden lässt. Für ein Mittagessen mit Aussicht empfiehlt sich das nahgelegene Städtli Beckenried direkt am See. Das Nachmittagsprogramm lässt Strandfeeling aufkommen: 20 Minuten von Beckenried entfernt liegt das Reussdelta mit den Lorelei-Inseln, die zum Baden und Relaxen einladen. Die Rückfahrt führt dem Ufer entlang mit grandioser Aussicht auf See und Berge durch Vitznau und Weggis. Vor Vitznau lohnt sich ein Stopp bei der „oberen Nas“ für einen Mega-Ausblick auf den Vierwaldstättersee. Der zweite Halt folgt zwischen Vitznau und Weggis für den Elefanten-Stein, eine Felsformation nahe dem Ufer, die wie ein herziges Elefantenbaby aussieht. Jö-Faktor garantiert.

Unbedingt einpacken: Luftmatratze (oder der aufblasbare Flamingo), Sonnenschirm, Kühlbox und Sonnencreme mit Kokosduft – so bringt Ihr Karibikfeeling an den Urnersee.

Die Route: Luzern – Buochs – Beckenried – Reussdelta – Vitnau – Weggis

6. Adrenalinkick bitte! Action pur im Wallis

Ein Trip der Superlative ins Wallis gefällig? Steigt ein und los geht die Fahrt! Das Ziel: Der schönste Bungeesprung der Schweiz von der Niouc-Brücke. Wetten, dass euch die Knie etwas schlottern, wenn Ihr auf 190 Metern steht und in den Abgrund starrt? Nach dem Adrenalinkick lohnt sich auf dem Rückweg ein Stopp in St. Léonard. Mit einem Ruderboot lässt sich dort ein magischer unterirdischer See erkunden. Ihr habt noch mehr Zeit und mehr Lust auf Abenteuer? Dann fährt einen Umweg über Leuk und macht eine Wanderung über die mit vielen tibetischen Gebetsfahnen geschmückte Bhutanbrücke (super insta-worthy!). Und wenn das noch nicht genug ist, lohnt sich in Leuk auch ein Besuch im Beinhaus, wo eine gruselige 20 Meter lange Wand aus Menschenschädeln besichtigt werden kann.

Der ultimative Bungee-Tipp: Zieht bunte Kleidung an – so wirken eure Beweisfotos noch spektakulärer (und Ihr lenkt davon ab, dass euch die Angst ins Gesicht geschrieben steht).

Die Route: Chandolin (Niouc-Brücke) – Leuk – St. Léonard

7. Ihr liebt die Stadt? In Genf locken Shopping und Sightseeing en masse

Übt schon mal euer Französisch, denn Genf erwartet euch mit hippen Vintage-Shops und Boutiquen und einem der coolsten Flohmärkte der Schweiz in Plainpalais. Je nachdem, wo Ihr losfahrt, lohnen sich unterwegs Stopps in Gruyère und Murten, bis Ihr dann mit Blick auf die Weinberge immer schön dem Genfersee entlang ans Ende der Schweiz fahren könnt. Von Genf aus erreicht Ihr schnell das Künstlerdörfchen Carouge, dessen Altstadt südländisches Flair versprüht. Bella Italia? Mais non, Romandie! Abends laden hippe Bars auf einen Apéro ein. Ein Zwischenstopp auf dem Heimweg in Lausanne lohnt sich auf jeden Fall – zum Beispiel für einen Schokoladen-Workshop in einem der vielen Confiserien oder einen Helikopterrundflug über die Weinberge des Lavaux. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Die Spotify-Playliste fürs Frankreich-Feeling:

Die Route: Gruyère – Murten – Genf – Lausanne

8. Der ultimative Bucket List Trip: Einmal quer durch die Schweiz

Ihr wollt die ganze Schweiz sehen? Dann ist dieser mehrtägige Super-Trip das Richtige für euch. Fünf Pässe garantieren Fahrspass pur und auf den Stopps nach jeder Etappe zeigt sich die Schweiz von ihrer schönsten Seite. Packt das Auto voll mit Snacks und Sonnencreme und auf geht’s in das Schweizer Abenteuer eures Lebens!

1. Tag: Chur – Albulapass – Flims – St. Moritz

Entdeckt das Bündnerland und setzt schon mal die ersten Häkchen auf der Bucket-Liste: Pass fahren, check! Eine Fotosession am super gehypten Caumasee, check! Champagner schlürfen in St. Moritz, check! Lauthals zu den tollsten 90ies-Hits mitsingen, check! Übernachten lässt es sich in St. Moritz, Samedan oder Pontresina.

2. Tag: Splügen – San Bernardino – Bellinzona – Lugano – Morcote

„Ciao ragazzi!“, es geht ins Tessin. Setzt die Sonnenbrillen auf, schmeisst Celentano an und braust los. Stopps lohnen sich zu einem Znüni im historischen Passdorf Splügen und auf einen Spaziergang und eine Polenta in Bellinzona. Der absolute Geheimtipp ist ein morgendlicher Besuch im Dörfchen Morcote, ausserhalb von Lugano. Der wunderschöne Stadtkern und die Lage am See laden zum Schlendern ein, etwa zum Parco Scherrer, einem Park, der Bäume und Pflanzen sowie Tempel aus aller Welt – von Griechenland bis Thailand – ausstellt.

3. Tag: Airolo – Tremola (Alter St. Gotthard) – Andermatt – Furkapass – Zermatt

Achtung, Kurven! Heute ist der Gotthard angesagt. Nach einem Cappuccino in Airolo ist’s vorbei mit der Dolce Vita und es geht zurück in die Deutschschweiz. Auf der Tremola, der alten Gotthardstrasse, geht’s Kurve um Kurve in Richtung Andermatt. Ein Zmittag oder ein Kaffee im Chedi? Why not. Wieder was zum Abhaken auf der Bucket-Liste. Der nächste Pass steht schon an: Auf der Furka warten ein Ausflug zum Rhonegletscher, Murmeltiere und ein Fotostopp beim legendären Hotel Belvédère – Influencerfeeling pur. Um den Highlight-Tag perfekt zu machen, geht die Reise weiter nach Zermatt.

4. Tag: Montreux – Lausanne

Was wäre ein Besuch in Zermatt, ohne dem Matterhorn hallo zu sagen? Morgens lohnen sich also eine Wanderung oder ein Ausflug zum Gornergrat. Dann geht’s weiter in Richtung Westen. „Bonjour à tous“, wir fahren in die Romandie. In Montreux flanieren und sich ein Gläschen Weisswein genehmigen und in Lausanne Shopping und Nachtleben geniessen – so lässt sich’s leben, oder?

5. Tag: Jaunpass – Interlaken – Meiringen – Luzern

Über den letzten Pass des Trips geht es heute via Interlaken dem Brienzersee entlang bis nach Meiringen. Hier steht die Gelmerbahn, die steilste offene Standseilbahn Europas – das verspricht doch schon fast Achterbahn-Feeling. Der letzte Stopp des ultimativen Roadtrips ist dann Luzern, das touristische Herz der Schweiz. Ausser, Ihr wollt noch etwas verlängern…? Schöne Flecken gibt’s in der Schweiz schliesslich genug.

Die Route: Chur – Albulapass – Flims – St. Moritz – Splügen – San Bernardino – Bellinzona – Lugano – Morcote – Airolo – Tremola – Andermatt – Furkapass – Zermatt – Montreux – Lausanne – Jaunpass – Interlaken – Meiringen – Luzern

Für den ultimativen Roadtrip kommt hier die ultimative Playliste:

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