Das Porträt über die individuelle Mobilität in der Schweiz.
xx

5 legendäre Bromance-Roadtrips

Freundschaften muss man auch mal zelebrieren! Gerade in aussergewöhnlichen Zeiten. Drum: Mache dich auf den Weg mit deinen besten Freunden. Entdecke unsere Roadtrips für epische Momente, die eure Freundschaft noch stärker machen. Aber aufgepasst: Die Tipps hier sind für wahre Bros gemacht!

1. Action pur! Hoch hinaus in der Innerschweiz

Erster Halt Morschach! Im kleinen Innerschweizer Dörfli lässt sich ein gemütliches Mittagessen geniessen. Lame? Dann geht’s für euch stattdessen mit der Seilbahn von Morschach auf den Stoos und auf eine rasante Mountainbiketour oder zum Gleitschirmfliegen. Zurück im Tal fahrt Ihr weiter nach Fräkmüntegg am Pilatus. Dort könnt Ihr im Seilpark Mut und Schwindelfreiheit beweisen und im Baumzelt übernachten. Zum Abendessen gibt’s ein Grillbuffet – das habt Ihr euch nach dem actiongeladenen Tag verdient.

Gut geschlafen im in den Bäumen aufgespannten Zelt? Dann geht es via Kriens und Buochs auf eine Reise nach Beckenried, wo Wasserspass angesagt ist – sei es beim Stand Up Paddeln oder beim Baden im See. Oder Ihr macht einen Abstecher nach Stans und geniesst auf einer Wanderung das Bergpanorama, bevor Ihr euch in den Vierwaldstättersee stürzt. Auf dem Heimweg lohnt sich ein Halt in Niederbauen Chulm, wo sich eine Hammer-Aussicht auf den See bietet. Den Sonnenuntergang und das Abendessen gibt es dann in Zug. Ein perfekter Abschluss für ein grandioses Bro-Wochenende, oder?

Mit 90s Hip Hop lässt’s sich cruisen:

Die Strecke: Morschach – Stoos – Fräkmüntegg – Kriens – Buochs – Beckenried oder Stans – Niederbauen Chulm – Zug

2. Ab ins kühle Nass! Die besten Hotspots am, im und auf dem Wasser

Los geht’s mit Action in Flims: In der Rheinschlucht könnt Ihr beim Riverraften oder Kajakfahren den Rhein erleben und gleichzeitig grandiose Bro-Momente geniessen. Denn was schweisst mehr zusammen als ein Abenteuer mit dem besten Buddy? Noch mehr Wasser erlebt Ihr am Nachmittag. Nach einem Zmittag in Flims (Caumasee, anyone?) oder Laax fahrt Ihr weiter ins Herz der Schweiz zum Oberalpsee – hier könnt Ihr nämlich direkt Eure Ausrüstung mieten und auch ohne Patent bzw. mit Tagespatent fischen gehen und vielleicht sogar ein paar Forellen aus dem See ziehen. Und beim Fischen Gespräche von Mann zu Mann führen – aber leise! Schliesslich wollt Ihr ja die Fische nicht erschrecken. Oder Ihr fahrt noch etwas weiter zum wunderschönen Göscheneralpsee und versucht dort euer Anglerglück.
Über den Gotthard (nehmt die Tremola statt den Tunnel und macht die Fahrt zum Erlebnis!) geht’s weiter ins Tessin. In Locarno erwarten euch Hotels, Restaurants und „Grotti“ für – nach einem Sprung in den Lago Maggiore? – eine ausgiebige Tessiner „cena“. An Tag zwei ruft die Maggia. Macht euch auf den Weg ins Verzascatal, zum „Ponte Dei Salti“ und kühlt euch im Fluss ab oder springt von der grandiosen Römerbrücke direkt ins kühle Nass, bevor’s gemütlich wieder auf die Strasse und auf den Heimweg geht. Ihr habt noch nicht genug Wasserspass gehabt? Dann verlängert euer Bro-Weekend mit einem Halt am Thunersee und checkt, wer von euch der Wakeboard-Champion ist.

Die Playliste für Strandfeeling auch ohne Meer:

Die Strecke: Films – Laax – Oberalpsee oder Göscheneralpsee – Tremola – Locarno – Verzascatal – Thunersee

3. Auf den Spuren von James Bond, Clint Eastwood und Matt Damon

Um euch wie James Bond zu fühlen, braucht es keinen Anzug und auch kein Bond Girl – pack die Badehose und deine besten Kumpels ins Auto und los geht’s. Die epische Filmtour beginnt am Fuss von Eiger, Mönch und Jungfrau, genauer gesagt auf der Kleinen Scheidegg. Hier lässt sich nicht nur ein Frühstück oder Zmittag im historischen Hotel Bellevue Des Alpes und eine tolle Aussicht geniessen, sondern auch wahre Filmgeschichte erleben: Das historische Haus war  in „The Eiger Sanction“ mit Clint Eastwood sowie in „Nordwand“ mit Benno Fürmann prominent zu sehen.

Weiter geht’s dann über den Sustenpass auf die Spuren von James Bond. Erster Stopp: Andermatt. Eingefleischte Bond-Kenner wissen: Hier steht die Tankstelle Aurora, die in „Goldfinger“ vorkommt. Weiter auf den Spuren von Bond fahrt Ihr via Furkapass, der ebenfalls in „Goldfinger“ gezeigt wird, nach Randa. Jetzt ist etwas Bewegung angesagt. Schliesslich steht hier die längste Hängebrücke Europas, die mittlerweile auch eine Menge Insta-Fame geniesst – und wer weiss, vielleicht bald einmal Hollywood-Berühmtheit erlangen wird. Nach Wanderung und Fotostopp auf der Brücke geht’s weiter nach Zermatt (das Auto bleibt natürlich in Täsch, schliesslich ist Zermatt autofrei). Das Matterhorn muss man schliesslich mal aus der Nähe gesehen haben. Mit richtig viel Style macht Ihr das auf einem Helikopter-Rundflug – ein mega Highlight! Und von oben sehen auch die schönsten Berge des Landes noch einmal etwas eindrücklicher aus. Für eure Übernachtung stehen euch in Zermatt alle Türen offen – vom 5-Sterne-Hotel bis zum Campingplatz.

Der zweite Tag wird etwas relaxter: Via Grimentz (eines der schönsten Dörfer im Wallis, also auch fast filmreif) macht Ihr euch weiter nach Mürren, wo euch die Schilthornbahn hoch auf den Piz Gloria bringt. Dort habt Ihr nicht nur Hammer Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau, sondern besucht auch einen der bekanntesten Schweizer Bond-Drehorte – die Seilbahn war im Klassiker „Im Dienste Ihrer Majestät“ zu sehen. Ihr habt noch nicht genug? Dann legt einen extra Tag ein und fahrt weiter nach Zürich, erkundigt die Stadt auf den Spuren von „Der Informant“ mit Matt Damon, „The Eiger Sanction“ und – etwas aktueller – „Wolkenbruch“. Vielleicht liegt auch eine Übernachtung (oder ein Essen) im Luxushotel Dolder Grand, Drehort von „Verblendung: Das Mädchen mit dem Drachentattoo“ drin? Das wäre dann der Abschluss einer hollywoodreifen Reise quer durch die Schweiz.

Filmtipps zur Vorbereitung:
„The Eiger Sanction“
„Nordwand“
„Goldfinger“
„Im Dienste Ihrer Majestät“
„Der Informant“
„Wolkenbruch“
„Verblendung“

Die Strecke: Kleine Scheidegg – Sustenpass – Andermatt – Furkapass – Randa – Täsch – Zermatt – Grimentz – Mürren – Zürich

4. So macht Fahren Spass! Kurven, Kurven, Kurven in Graubünden

Wenn schon ein Roadtrip, dann soll schon die Fahrt euer Können herausfordern und etwas Nervenkitzel bieten. Dieser Trip bietet Kurvenspass en masse auf vier der schönsten Schweizer Pässen. Über den Splügenpass und den Malojapass geht’s für euch zum kultigen Silvaplanasee, wo Ihr euch im Wind- oder Kitesurfen versuchen könnt. Wenn da mal kein Sommerferienfeeling aufkommt!

Weiter geht’s nach St. Moritz. Dort gibt’s nur Cüpli und Pferderennen? Falsch. In St. Moritz könnt ihr im Sommer Paragliden oder eine superschnelle Downhill-Trotinettfahrt von Marguns nach Celerina wagen. Und am Abend wartet noch ein Zückerchen: Im Hotel Waldhaus See könnt Ihr am Abend bei einem Whisky-Tasting in alten Erinnerungen schwelgen und neue Pläne schmieden – und auf eure Freundschaft anstossen. Cheers!

Tag zwei beginnt mit viel frischer Luft auf einer Wanderung auf den Muottas Muragl, von wo Ihr eine wunderschöne Aussicht ins Engadin geniessen könnt. Oder auf dem Golfplatz: Auf 1800 Metern könnt Ihr einen Golf-Schnupperkurs besuchen, wenn Ihr nicht in Wanderstimmung seid. Dann heisst’s wieder zurück ins Auto und heimwärts – am besten über den Albulapass, wo Ihr noch ein letztes Mal Passluft schnuppern, ein paar Kilometer abspulen und eure Fahrkünste unter Beweis stellen könnt.

Buchtipp für Inspiration vor dem Trip oder noch mehr Ideen für den nächsten Bro-Ausflug: „Porsche Drive: 15 Pässe in 4 Tagen – 15 Passes in 4 Days“ von Stefan Bogner und Jan Baedeker

Die Strecke: Splügenpass – Malojapass – Silvaplanasee – St. Moritz – Golf-Schnupperkurs in St. Moritz – Rückfahrt via Albulapass

5. Die Übernachtung eures Lebens, Wandern und Wein im Tessin und Wallis

Der erste Stopp stimmt euch schon etwas auf euer Bro-Wochenende ein – und ist ein Must für Geschichts-Freaks: Die Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht wurde angeblich vom Teufel persönlich erbaut und wurde im Jahr 1799 bei der Schlacht zwischen Russen und Franzosen (mit Napoleon) beschädigt. Heute ist die Brücke wieder aufgebaut und einen Stopp auf den Weg in Richtung Süden wert.

Weiter geht’s über die kurvige Tremola zum Hotel La Claustra, direkt am Gotthard. Hier erwartet euch nämlich eine richtig krasse Übernachtungsmöglichkeit: Auf diesem Trip schlaft Ihr in einem Artilleriebunker unter dem Gotthardpass. Für eine Abkühlung lohnt sich auf dem Weg zum Bunker noch ein Abstecher zum Lago di San Carlo. Über die Furka fahrt Ihr am nächsten Morgen weiter in den Kanton Wallis: Nach einem Halt in  Brig erwartet euch eine einmalige Wanderung zum Aletschgletscher. Natur geniessen und mit den besten Buddies quatschen, das muss doch auch mal sein. Hier könnt Ihr auch schon mal bereden, wer euer Designated Driver sein soll. Denn der Rest des Trips führt euch quer durch das Walliser Weingebiet, vom Turtmanntal über Salgesch bis nach Chamoson – und überall warten Degustationen oder Weinwanderungen auf euch. So lässt sich unser Land entdecken, oder?

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auf der Strecke von Sion bis Martigny zuhauf. Ihr wollt auch mal zusammen relaxen? Dann macht Halt in Saillon, wo ein Thermalbad zum Entspannen einlädt – wenn Ihr euch das zuerst verdienen wollt, könnt Ihr davor auch in Saillon auf der Via Farinetta durch die Schluchten klettern, die das Thermalwasser für die Therme liefern.

Der Soundtrack für eine chillige Reise durch die schönsten Regionen der Schweiz:

Die Strecke: Schöllenenschlucht – Tremola – Lago di San Carlo – Hotel La Claustra – Furkapass – Brig – Aletschgletscher – Salgesch – Chamoson – Saillon

Bonus: Kulinarik und Bar-Hopping in der Westschweiz

„Oh là là!“ Frischt schon mal euer Französisch auf, denn es geht in die Westschweiz. Ganz entspannt beginnt der Geniesser-Roadtrip mit einer Fahrt über den Jaunpass und einem Halt im mittelalterlichen Städtchen Gruyères, wo Ihr euch – Surprise, Surprise – ein Käseplättchen gönnen sollt. Dann bringt euch die Fahrt weiter via Vevey dem Genfersee entlang nach Lausanne. Schliesslich wissen wir alle, dass Lausanne der coolste Ort am „Lac Leman“ ist, oder? Checkt ins Hotel ein und macht euch auf, die Stadt zusammen zu entdecken. Ein bisschen Shopping, ein bisschen Sightseeing, ein bisschen Apéro – dafür ist Lausanne perfekt.

Unser Bartipp des Abends: Das hippe, low-key Caffè Bellini oder The Lacustre, ein „Resto-Bar“ mit Californiafeeling und Blick auf den See. „C’est magnifique!“, oder? Weiter geht das Städte-Hopping am nächsten Tag mit Yverdon. Hier gibt’s eine echte „Saucisson Vaudois“ und einen Sprung in den Neuenburgersee. Schliesslich hat Yverdon einen der schönsten Sand(!)strände am ganzen See! Nach der Abkühlung geht die lustige Fahrt weiter nach Neuchâtel für die zweite Nacht. Denn auch in Neuchâtel gibt es so einiges zu entdecken: Altstadt, See und „Waves“, eine der coolsten Rooftop-Bars der ganzen Schweiz. Must-Have zum „diner“: fangfrischer Fisch aus dem Neuenburgersee.

Ihr habt am nächsten Tag doch noch etwas Bock auf Action und Natur? Dann stoppt auf der Rückfahrt am Bielersee und verausgabt euch beim Windsurfen oder SUPen oder macht einen Abstecher nach Villeret für eine Mountainbiketour auf dem Chasseral.

Die Strecke: Schöllenenschlucht – Tremola – Lago di San Carlo – Hotel La Claustra – Furkapass – Brig – Aletschgletscher – Salgesch – Chamoson – Saillon

Die Top 10 Bars mit Terrasse in Lausanne und Neuchâtel:

Teilen:

Wir empfehlen:

Diese Website verwendet Cookies, um Sie beim individuellen Navigieren zu unterstützen. Durch die Benutzung dieser Website erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies im Einklang mit der Erläuterung in unserer Datenschutzerklärung verwenden. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung, um mehr darüber zu erfahren, wie wir Cookies verwenden und wie Sie Cookies verwalten können.

Akzeptieren

Bitte benutzen Sie einen moderneren Browser