Das Porträt über die individuelle Mobilität in der Schweiz.

Baschi vs. Winiger

Das Duell

Man kennt sich, neckt sich und trifft sich auch mal zum Nachtessen. Melanie Winiger und Baschi sind privat gut befreundet. Wenn ein Wettbewerb ansteht, geht’s für beide aber nur um eines: gewinnen. Das war auch bei ihrem AUTOgramm-Duell nicht anders. Da blieb kein Auge trocken.

Weitere Duelle

Der Nebel hing tief im luzernischen Hochdorf, als Melanie Winiger erfuhr, gegen wen sie auf ihrer Autogrammjagd antreten würde. Mit sichtlicher Erleichterung feuerte sie eine erste Kampfansage Richtung Baschi ab: «Ich dachte, es sei jemand Gutes».

Bei «Mein AUTOgramm» versuchen jeweils zwei Promis innerhalb von sechs Stunden an ein gemeinsames Ziel zu gelangen. Gestartet wird an unterschiedlichen Orten. Gereist wird nur per Autostopp. Wer mehr Mitfahrgelegenheiten findet, gewinnt die Autogrammjagd.

Wettkampf unter Freunden.

Baschi startete in Greifensee. Sein erster Autostopp-Versuch wurde von vier Männern in einem Ruderboot schnöde ignoriert. Was ihn seine Strategie schnell ändern liess. «Ich brauche Frauen», meinte er lakonisch und stellte sich lässig an den Strassenrand. Mit beachtlichem Erfolg: In kürzester Zeit angelte er sich zwei Frauen, die ihren Bus für Ausflüge und als fahrendes Hotelzimmer nutzen. Schliesslich haben nicht alle das Übernachtungsbudget eines Schweizer Musikstars.

Derweil kämpfte Melanie in Hochdorf – erst mit der allgemeinen Fahrtrichtung, dann mit fehlenden Fahrgelegenheiten. Auf ihre Drohung, sich demnächst auszuziehen, kam dann aber auch sie in Fahrt. Bis nach Einsiedeln wurde sie von Fahrern aufgegabelt, die geschäftlich unterwegs waren, im Auto endlich Ruhe vom hektischen Alltag fanden – und von einem Mann, der dank dem schnellen Einsatz eines Rettungswagens einen Herzinfarkt überlebte.

Bringt Baschi’s Lernkurve Melanie um den Sieg?

Existentiell ging es auch bei Baschi zu und her. Kurz vor Einsiedeln überwand er seine Angst vor starken Frauen in eleganten Fahrzeugen und sammelte ein weiteres Autogramm. So schritt er siegesgewiss auf den Einsiedler Klosterplatz – um dort eine halbe Stunde auf Melanie zu warten. Ob er die Autogrammjagd auch tatsächlich gewann? Das sehen Sie in der zweiteiligen Episode Baschi vs. Winiger. Viel Vergnügen.

«Neulich fuhr ich einen Freund zum Flughafen, weil er den Zug verpasste. So schaffte er es dennoch auf seinen Flug.»

Melanie Winiger
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