Das Porträt über die individuelle Mobilität in der Schweiz.

Stress vs. Gress

Das Duell

Eine Paarung mit Brisanz. Die Herren Stress und Gress trafen 2006 schon einmal aufeinander. Bei «Der Match» trainierte die Trainerlegende den Star-Rapper – und gewährte ihm gerade mal fünf Minuten Spielzeit. Kann Stress beim AUTOgramm-Duell Revanche nehmen?

Weitere Duelle

Eisig kalt war es an jenem Morgen. Stress trieb es die Tränen in die Augen. Und Gress? Der steht normalerweise erst gar nicht so früh auf. Aber nichts da. Schliesslich liessen sich die beiden Kontrahenten auf die grosse Autogrammjagd am Röstigraben ein.

Bei «Mein AUTOgramm» versuchen jeweils zwei Promis innerhalb von sechs Stunden an ein gemeinsames Ziel zu gelangen. Gestartet wird an unterschiedlichen Orten. Gereist wird nur per Autostopp. Wer mehr Mitfahrgelegenheiten findet, gewinnt die Autogrammjagd.

Eine offene Rechnung am Röstigraben.

Von ihrem Gegner erfuhren die Herren kurz bevor die Challenge losging. Klar, dass es sich Stress nicht nehmen liess, ein paar Sticheleien Richtung Gress abzugeben. Und Gilbert Gress? Ganz Sportsmann kannte nur eine Devise: gewinnen!

Während sich Stress in Yverdon zum gemeinsamen Ziel in Murten aufmachte, ging Gress in Solothurn steil. Schnell fand er im Auto einer Mutter Platz, die ihm zwischen ihren Fahrten für ihre Kinder und Enkelkinder eine Mitfahrgelegenheit anbot. Leider in die falsche Richtung. Nichts Neues für Herrn Gress. Abseits des Fussballplatzes geht ihm die Orientierung schnell verloren.

Auch Stress, der Kampfansage zum Trotz, liess es gemütlich angehen. Erst ein Flirt, dann die Mitfahrgelegenheit. Virginie, eine Promotorin auf dem Weg zu ihrem nächsten Einsatz, nahm ihn schliesslich mit – und liess ihn im wahrscheinlich verschlafensten Nest der Schweiz stehen. Kein Auto weit und breit. Mit dem Bus weiterfahren? Fehlanzeige. Hier fährt nicht mal der.

Gress bekennt sich, Stress bedankt sich.

Derweil kam Gress langsam auf Kurs – und im Auto eines Nachwuchshandballers, der zwischen Schule und zwei Klubs pendelt, so richtig in Fahrt. Adil jedenfalls entlockte Gress ein Bekenntnis, das aufhorchen lässt. Fussball oder Auto? Für Gress war das früher keine Frage. Heute aber würde er den Ball ruhen lassen, müsste er sich zwischen beidem entscheiden.

Während Gress philosophierte, improvisierte Stress seine weiteren Mitfahrgelegenheiten und war in Murten von so viel Hilfsbereitschaft ganz baff. Ob’s zum Sieg gegen Gilbert Gress gereicht hat? Die zweiteilige Episode Stress vs. Stress zeigt’s. Viel Spass dabei.

«Der Zug ist mein Auto. Das steht vor der Türe und ich kann es immer nehmen, wenn ich es brauche – auch nach einem Einsatz im Fernsehstudio, wenn es mit dem Elfmeterschiessen weit nach Mitternacht wird.»

Gilbert Gress
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